Die Corona-Zeit im Kreise der Familie - Blog

Die Corona-Zeit im Kreise der Familie

Liebe Silvia - Freunde!

Während des Corona-Lockdowns durften wir keine Gäste empfangen. Weder im Hotel, noch im Restaurant. Da wir aber im Februar alle Vorbereitungen auf die neue Saison getroffen hatten, wartete auch in dieser Hinsicht keine Arbeit auf uns.

Meine Mutter, meine Geschwister, Eva und Robert, und ich wussten erst nicht richtig, was wir mit der vielen Freizeit anfangen sollten und sonnten uns bei schönem Wetter auf der Terrasse.

Eines Tages kam meiner Mutter die Idee, die uns die Zeit eindeutig versüßte. Wir liehen uns E-Bikes bei Bikes4you aus und düsten mit ihnen durch die Gegend. Jeden Tag eine andere Runde, mal über Radwege, mal Querfeldein, durch den Wald, oder auf einen Berg.

Einmal fuhren wir entlang der Drau zum Jakobsweg, einmal auf den Kitzelberg, ein anderes Mal fuhren wir nach Völkermarkt, über St. Margarethen nach Tainach und über Stein im Jauntal wieder nach Hause.



Wir fuhren über Eberndorf nach Pribelsdorf zu meinen Hühnern und über Kühnsdorf wieder zurück.

Nachdem wir das Radfahren überhaupt nicht gewöhnt waren, schmerzte uns das Gesäß nach den großen Runden immer.

Zur Entspannung lagen wir dann mit Oma und Opa zusammen auf der Terrasse und schlürften Mamas selbstgemachten Eiskaffee in der Sonne und berichteten ihnen von unseren Radtouren.

Opa, der bestens mit den Radwegen der Region vertraut ist, gab uns jedes Mal Tipps für die nächste Ausfahrt.


Eine Fahrt ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Wir starteten zu Hause, beim Haus Eva und fuhren den Kleinsee entlang nach St. Veit im Jauntal. Dort bogen wir zur Kirche ab und fuhren den kleinen Hügel hinauf. Bei der Kirche angekommen, stellten wir die Räder ab und gingen zu Fuß den frisch angelegten Kreuzweg hinauf, so weit, bis wir an einer Bank angekommen sind. Dort setzten wir uns hin und genossen im Sonnenschein die Aussicht über das Tal, das uns zu Füßen lag. Die Frühlingssonne wärmte uns so sehr auf, dass wir uns die Jacken auszogen und für ein paar Minuten die Augen schlossen und einfach nur die Natur genossen und den Vögeln zuhörten.

Etwas später fuhren wir dann weiter nach St. Primus und von dort über den Klopeiner See wieder zurück zum Haus Eva.

Wir sind nun noch lange keine Radfahr-Profis, doch gerne teilen wir unsere Lieblingsrouten und Erlebnisse mit euch. An der Rezeption zeigen wir euch auch gerne unsere Geheimtipps für einen gelungenen Rad-Ausflug im Jauntal.

Bis bald,

Barbara

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Freitag, 23. Oktober 2020

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